Diese Gulaschsuppe ist ein vollständiges Topfgericht mit Rindfleisch, Kartoffeln und Paprika. Die Tomaten geben der Brühe Körper, Zwiebeln sorgen für eine milde Grundlage. Anders als bei einer schnellen Gemüsepfanne wird das Fleisch langsam geschmort. Plane dafür genügend Zeit ein: Ein festes Stück Rind wird nicht durch stärkeres Kochen schneller angenehm zart.
Zutaten für 4 Portionen
- 500 g Rindergulasch
- 2 große Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Paprika
- 4 mittelgroße Kartoffeln, etwa 600 g
- 2 EL Tomatenmark
- 1 Dose gehackte Tomaten, 400 g
- 1 l Rinderbrühe
- 2 EL Öl
- 2 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL getrockneter Majoran
- Salz und Pfeffer
Zutatenwahl und praktische Vorbereitung
Brate die Fleischwürfel portionsweise an. Liegt zu viel Fleisch gleichzeitig im Topf, sammelt sich Saft und die Oberfläche kocht statt zu bräunen. Löse den Bratensatz anschließend mit den feuchten Zutaten. Paprikapulver braucht nur kurze Hitze; es soll nicht auf einem trockenen, sehr heißen Topfboden verbrennen. Die Brühe hält das Gericht während der langen Garphase saftig.
Zubereitung Schritt für Schritt
Schritt 1: Fleisch trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und schneiden. Paprika putzen und würfeln; Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke teilen.
Schritt 2: Öl in einem schweren Topf erhitzen. Das Fleisch in zwei Portionen kräftig anbraten und herausnehmen. Zwiebeln im Topf bei mittlerer Hitze weich dünsten.
Schritt 3: Knoblauch und Tomatenmark kurz mitrösten. Topf kurz vom stärksten Feuer nehmen, Paprikapulver einrühren, dann sofort Tomaten und Brühe ergänzen.
Schritt 4: Fleisch zurückgeben, Majoran einrühren und zugedeckt bei milder Hitze etwa 75–90 Minuten schmoren. Gelegentlich rühren und bei Bedarf etwas heißes Wasser nachgießen.
Schritt 5: Kartoffeln und Paprika zugeben. Weitere 20–30 Minuten köcheln, bis Kartoffeln weich und Fleisch zart sind. Die tatsächliche Garzeit richtet sich nach Fleischstück und Würfelgröße.
Schritt 6: Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist sie zu dick, Brühe ergänzen; ist sie zu dünn, kurz offen reduzieren.
Typische Fehler und wie du sie vermeidest
Kartoffeln kommen erst gegen Ende dazu. Würden sie genauso lange wie das Rindfleisch kochen, könnten sie zerfallen, bevor das Fleisch weich ist. Auch Paprika verliert bei sehr langer Garung ihren Biss. Prüfe deshalb zuerst das Fleisch und ergänze das Gemüse, wenn die letzte Garphase absehbar ist. Salz erst nach dem Reduzieren endgültig dosieren.
Varianten und passende Ergänzungen
Festkochende Kartoffeln bleiben als Würfel besser erkennbar, vorwiegend festkochende binden die Suppe etwas stärker. Für mehr Schärfe kannst du separat Chili zufügen. Schweinegulasch benötigt eine andere Garzeit und ist keine bloße Austauschangabe für denselben Zeitplan. Brot passt als Beilage, ist bei der Kartoffelmenge aber nicht nötig.
Flüssigkeit und Garzustand kontrollieren
Ein Topfgericht wird bei ruhiger Hitze kontrolliert gegart. Topfbreite, Deckel und Geräteleistung verändern den Flüssigkeitsverlust. Wenn die Mischung anzusetzen droht, vorsichtig heiße passende Flüssigkeit ergänzen. Würzung nach längerer Reduktion erneut beurteilen, denn Salz und andere Aromen können sich konzentrieren. Eine dickere Konsistenz beweist nicht automatisch, dass die enthaltenen Fleisch- oder Gemüsestücke bereits angenehm gegart sind.
Für Vorbereitung in größerer Menge den fertigen Inhalt nach dem Kochen zügig in passende kleinere Behälter verteilen und kühlen. Das erneute Erwärmen erfolgt gründlich und gleichmäßig, mit gelegentlichem Rühren. Eine kleine Flüssigkeitskorrektur gleicht nachgedickte Sauce aus. Sehr lange ungekühlte Standzeiten sind keine gute Methode, Aromen durchziehen zu lassen. Die geplante Garprobe richtet sich immer nach den konkreten Hauptzutaten.
Zeitplanung für diese Mengenfassung
Plane ungefähr 25 Minuten für die aktive Vorbereitung, etwa 110 Minuten für die heiße Zubereitung. Eine zusätzliche längere Ruhephase ist hier nicht eingerechnet. Die Rezeptkarte ergibt daraus rund 135 Minuten. Diese Werte sind Richtwerte für die genannte Menge und das beschriebene Verfahren, keine unveränderliche Garantie. Manche Tätigkeiten lassen sich parallel erledigen; Garproben und tatsächliche Festigkeit gehen vor einer bloßen Uhrzeit. Zusätzliche optionale Dekoration und separat zubereitete Beilagen können weitere Zeit brauchen.
Häufige Fragen
Kann ich die Suppe am Vortag kochen?
Ja. Kühle sie nach der Zubereitung zügig in geeigneten flachen Behältern ab und stelle sie kalt. Beim Erwärmen gründlich durcherhitzen; etwas Brühe gleicht eine inzwischen dickere Konsistenz aus.
Das Fleisch ist noch fest: Was hilft?
Gib ihm bei milder Hitze mehr Zeit und ausreichend Flüssigkeit. Bei geeignetem Schmorfleisch ist längeres, ruhiges Garen meist sinnvoller als starkes Sprudelkochen. Kartoffeln gegebenenfalls separat fertig garen.
Hinweise zu dieser Rezeptfassung
Öl, Gewürze, Dosengewicht und Arbeitszeiten wurden ergänzt. Brühe kann Sellerie enthalten; Zutatenetiketten prüfen.
Weitere Rezeptideen findest du in der Kategorie Suppen.

Deftige Gulaschsuppe mit Kartoffeln
Zutaten
Methode
- Fleisch trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und schneiden. Paprika putzen und würfeln; Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke teilen.
- Öl in einem schweren Topf erhitzen. Das Fleisch in zwei Portionen kräftig anbraten und herausnehmen. Zwiebeln im Topf bei mittlerer Hitze weich dünsten.
- Knoblauch und Tomatenmark kurz mitrösten. Topf kurz vom stärksten Feuer nehmen, Paprikapulver einrühren, dann sofort Tomaten und Brühe ergänzen.
- Fleisch zurückgeben, Majoran einrühren und zugedeckt bei milder Hitze etwa 75–90 Minuten schmoren. Gelegentlich rühren und bei Bedarf etwas heißes Wasser nachgießen.
- Kartoffeln und Paprika zugeben. Weitere 20–30 Minuten köcheln, bis Kartoffeln weich und Fleisch zart sind. Die tatsächliche Garzeit richtet sich nach Fleischstück und Würfelgröße.
- Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist sie zu dick, Brühe ergänzen; ist sie zu dünn, kurz offen reduzieren.
Notizen
